Waschen - Ein Experiment

Mit dem Wort „Waschen“ beziehen wir uns im gängigen Gebrauch auf die Tätigkeit des „Wäschewaschens“. Der Begriff ist jedoch weitgefasst genug, um alle anderen Bedeutungen, die mit Wäschewaschen nichts zu tun haben ebenfalls in Erinnerung zu rufen: Sich selbst waschen, reinigen die Entfernung von Unreinheiten im materiellen sowie im übertragenen spirituellem Sinn. Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, das genau diese anderen Assoziationen und Bedeutungen unbewusst einen sehr großen Einfluss auf unser Verhalten und Entscheidungen um das Reinigen von Wäsche nehmen – völlig unabhängig von den objektiven Kriterien des Wäschereinigens.

 

Der Prozess des Wäschewaschens unterteilt sich praktisch gesehen in viele verschiedene Abläufe, wie Wäsche sortieren, Auswahl von Waschmittel und Feinspüler, Auswahl von Waschmaschine und Trockner. Schon hier beeinflussen viele Faktoren bewusst oder unbewusst die Umwelt.

 

Neben diesen pragmatischen Fragen spielen Soziokulturelle Aspekte, Gewohnheiten und deutschlandspezifische Lebeweisen ebenfalls eine Rolle die, es zu untersuchen gilt. In dieser Arbeit werden die Perspektiven des Waschprozesses auf ökologische und nachhaltige Wechselwirkungen untersucht.

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